M.A. Archäologie der Ur- und Frühgeschichte mit dem Profilfeld Urgeschichte oder Vor- und Frühgeschichte


Anbietende Fakultät: Philosophische Fakultät

Anbietendes Institut:  Institut für Orientalistik, Indogermanistik, Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie (Bereich für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie)

Ausrichtung: forschungsorientiert

Unterrichtssprache: Deutsch

Immatrikulation: zum Winter- und Sommersemester möglich

Bewerbungszeitraum für deutsche Bewerber/-innen:

1. Dezember bis 15. Januar (Studienbeginn zum Sommersemester)
1. April bis 15. September (Studienbeginn zum Wintersemester)

Bewerbungszeitraum für internationale Bewerber/-innen:

1. Dezember bis 15. Januar (Studienbeginn zum Sommersemester)
1. April bis 15. Juli (Studienbeginn zum Wintersemester)


Baut auf die folgenden grundständigen Studiengänge auf:
Archäologie der Ur- und Frühgeschichte im Kern- oder Ergänzungsfach

Kurzbeschreibung der Inhalte: Durch den Masterstudiengang "Archäologie der Ur- und Frühgeschichte" mit den Profilfeldern Urgeschichte und Vor- und Frühgeschichte werden die Kenntnisse zur Ur- und Frühgeschichte überregional und methodisch erweitert, wodurch Studierende kritisch und reflektierend zu ersten eigenständigen wissenschaftlichen Ergebnissen kommen. Lehrgebiete im Studium sind:

  • aktuelle Forschungsmethoden und -fragestellungen der Archäologie Mitteleuropas,
  • die verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte von der Steinzeit (Paläolithikum, Mesolithikum, Neolithikum) über die Metallzeiten (Bronze- und Eisenzeit) bis zur Römischen Kaiserzeit, Völkerwanderungszeit und das Frühmittelalter,
  • Materialkunde,
  • vertiefte Kenntnis einer der größten Studiensammlungen an einer deutschen Universität,
  • Auswertung von Fundkomplexen,
  • wissenschaftliches Zeichnen von Funden,
  • Museums- und Ausgrabungspraktika,
  • Exkursionen zu Geländedenkmälern und Museen.

Besonderheiten: Eine Schwerpunktbildung innerhalb des Faches auf Urgeschichte oder Vor- und Frühgeschichte wird durch die individuelle Wahl von Lehrveranstaltungen ermöglicht. Studierende haben die Möglichkeit, Museums- und Ausgrabungspraktika zu absolvieren und an Exkursionen zu Geländedenkmälern und Museen teilzunehmen.

Berufliche Perspektiven: Das erfolgreich abgeschlossene Masterstudium berechtigt zur Aufnahme eines Promotionsstudiums an Universitäten im In- und Ausland. Wissenschaftler/innen mit diesem Abschluss sind mit der Bergung, Bewahrung, Auswertung und Präsentation archäologischer Quellen beschäftigt, daher können sie sowohl im Bereich der Bodendenkmalpflege an den Landesämtern der Bundesländer als auch im musealen Bereich von Staat und Kommunen oder in zentralen und regionalen Forschungseinrichtungen sowie an Universitäten eingesetzt werden. Weitere Tätigkeitsfelder ergeben sich bei privatwirtschaftlichen Grabungsfirmen, didaktischen Einrichtungen sowie im Tourismus.

Zugangsvoraussetzungen: Die Abschlussnote des Bachelorstudiums sollte mindestens "gut" sein. Nachweis einer modernen Fremdsprache, die mit dem Schulzeugnis oder einer Bescheinigung mindestens Niveau B1 gemäß Europäischer Referenzrahmen nachgewiesen werden kann. Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache sind spätestens bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachzuweisen. Daneben sollten grundsätzliche Eigenschaften, wie Begabungen im geisteswissenschaftlich-historischen als auch naturwissenschaftlichen Bereich, vorhanden sein. Von den Studierenden wird außerdem das Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten unter zum Teil harten körperlichen Bedingungen und das Potential an analytisch-reflektierender Vorgehensweise erwartet sowie handwerkliche und zeichnerische Fähigkeiten. Bewerber nichtdeutscher Muttersprache benötigen Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH-2 oder Äquivalent.

Notwendige Bewerbungsunterlagen (über den konventionellen Postweg zu schicken)

  • unterschriebener Antrag auf Zulassung zum Masterstudium (wird am Ende der Online-Bewerbung generiert)

Notwendige Bewerbungsunterlagen (als PDF über das Online-Bewerbungsportal hochzuladen)

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Zeugnis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (sofern zum Bewerbungszeitpunkt bereits vorhanden)
  • detaillierte Notenübersicht des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mit Angabe einer Durchschnittsnote
  • bei ausländischen Studienabschlüssen: Nachweis des von der Hochschule verwendeten Notensystems
  • Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung
  • ggf. Nachweise über bisherige relevante Berufs- und Praxistätigkeiten/Auslandserfahrungen
    Sprachkenntnisse:
  • Nachweis über Kenntnisse in einer modernen Fremdsprachen auf Niveau B1 gemäß Europäischer Referenzrahmen
  • Nachweis einer zweiten modernen Fremdsprache (Nachweis bis spätestens Anmeldung der Masterarbeit)
  • ausländische Bewerber/-innen müssen einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse anhand DSH-2 oder eines Äquivalents einreichen
    Zusätzliche Bewerbungsunterlagen für internationale Studenten
  • APS-Zertifikat (im Original): Bei Hochschulabschlüssen aus der Mongolei, Vietnam oder aus der VR China.
  • Nachweis über Hochschulaufnahmeprüfung: Iran (seit 2011keine Hochschulaufnahmeprüfung, dafür Nachweis eines voruniversitären Jahr), Republik Korea/Südkorea (Scholastic Ability Test)

Studienordnung
Modulkatalog und Musterstudienplan


Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Studium und dem Bewerbungsverfahren:

Master-Service-Zentrum


Ansprechpartner für fachspezifische Fragen:

Prof. Dr. Peter Ettel
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Bereich für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
Löbdergraben 24a
07743 Jena

E-Mail: p.ettel[at]uni-jena.de
Tel.: +49 3641 944890
Fax: +49 3641 944892

Dr. Florian Schneider
Bereich für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
Löbdergraben 24a
07743 Jena

E-Mail: f.n.schneider[at]uni-jena.de
Tel.: +49 3641 944893

URL: http://www.ufg.uni-jena.de/