M.A. Südosteuropastudien


Anbietende Fakultät: Philosophische Fakultät

Anbietende Institute: Institut für Slawistik, Historisches Institut, Institut für Romanistik

Ausrichtung: forschungsorientiert

Unterrichtssprache: Deutsch

Immatrikulation: zum Winter- und Sommersemester möglich

Bewerbungszeitraum für deutsche Bewerber/-innen:

1. Dezember bis 15. Januar (Studienbeginn zum Sommersemester)
1. April bis 15. September (Studienbeginn zum Wintersemester)

Bewerbungszeitraum für internationale Bewerber/-innen:

1. Dezember bis 15. Januar (Studienbeginn zum Sommersemester)
1. April bis 15. Juli (Studienbeginn zum Wintersemester)

Baut auf die folgenden grundständigen Studiengänge auf: Südosteuropastudien, Geschichte, Slawistik (Schwerpunkt Süd), Romanistik/Rumänistik, Religionswissenschaft, Politikwissenschaft

Kurzbeschreibung der Inhalte: Der Masterstudiengang Südosteuropastudien vermittelt die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten in einem traditionellen interdisziplinären Wissenschaftsfeld. Die Studierenden sollen zu selbstständigem, problemorientiertem und kritischem Umgang mit Inhalten, Methoden und Fragestellungen des Faches angeleitet werden. Sie werden in die Lage versetzt, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, zu bewerten und darzustellen. Sie erwerben ein weit gefächertes Fakten- und Methodenwissen. Sie vertiefen ihre Kenntnisse insbesondere in:

  • Methoden der Geschichtswissenschaft,
  • Methoden der modernen Linguistik sowie der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft,
  • Methoden der Literatur- und Kulturwissenschaft,
  • Nationalismus- und Ethnizitätsforschung,
  • Fragestellungen und Methoden der Europäischen Ethnologie und Sozialanthropologie,
  • komparatistischen und interdisziplinären Fragestellungen sowie deren Bearbeitungsweisen.

Besonderheiten: Kerndisziplinen an der Universität Jena sind Südslawistik, Rumänistik und Osteuropäische Geschichte. Andere etablierte Fächer sind am Lehrprogramm beteiligt, insbesondere die Politikwissenschaft und die Religionswissenschaft. Die Studienschwerpunkte können individuell gewählt werden. Die Studierenden verschaffen sich durch ein Auslandsteilstudium bzw. ein Praktikum im südosteuropäischen Sprachraum eine Abrundung ihrer Kenntnisse. Aufbauend auf den Sprachkenntnissen aus dem Bachelor werden im Master zwei Sprachen - Bulgarisch, Bosnisch/Kroatisch, Rumänisch, Albanisch, Neugriechisch, Ungarisch und/oder Türkisch - im Rahmen der sprachpraktischen Module der beteiligten philologischen Disziplinen besucht. Dabei sind 10 ECTS in der gewählten südosteuropäischen Schwerpunktsprache (Bosnisch/Kroatisch, Bulgarisch oder Rumänisch) zu belegen.

Berufliche Perspektiven: Die Absolventen bringen neben den fachspezifischen wissenschaftlichen Fähigkeiten die kommunikativen Fertigkeiten der Wissenschaftsdarstellung in der Öffentlichkeit sowie aktive Kenntnisse südosteuropäischer Sprachen mit und können durch die Möglichkeiten eines Auslandssemesters auch die heute geforderten praktischen Erfahrungen und Landeskenntnisse nachweisen. Damit sind die Abgänger des Studiengangs neben der berufsbefähigenden Ausbildung für Tätigkeiten in vielen Bereichen im südosteuropäischen Raum wie bei internationalen politischen und kulturellen Organisationen gut gerüstet.

Der Masterstudiengang qualifiziert zugleich für ein aufbauendes geisteswissenschaftliches Promotionsstudium, insbesondere in Südosteuropastudien an der FSU Jena sowie an anderen Universitäten im In- und Ausland.

Zugangsvoraussetzungen: Die Abschlussnote des Bachelorstudiums sollte mindestens "gut" sein. Es werden aktive Kenntnisse mindestens einer südosteuropäischen Sprache (Bulgarisch, Bosnisch/Kroatisch/Montenegrinisch/Serbisch , Rumänisch, Ungarisch, Griechisch (modern), Türkisch, Albanisch) auf Niveau A2 des Europäischen Referenzrahmens vorausgesetzt. Ausländische Studienbewerber (nicht-deutscher Muttersprache) müssen Kenntnisse auf dem Niveau der DSH-Prüfung (Stufe 2), TestDaF (4 mal TDN 4) oder einer vergleichbaren Prüfung des Goethe-Instituts bzw. der Kultusministerkonferenz (Kleines Deutsches Sprachdiplom) nachweisen.

Notwendige Bewerbungsunterlagen (über den konventionellen Postweg zu schicken)

  • unterschriebener Antrag auf Zulassung zum Masterstudium (wird am Ende der Online-Bewerbung generiert)

Notwendige Bewerbungsunterlagen (als PDF über das Online-Bewerbungsportal hochzuladen)

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung
  • Zeugnis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (sofern zum Bewerbungszeitpunkt bereits vorhanden)
  • detaillierte Notenübersicht des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mit Angabe einer Durchschnittsnote
  • bei ausländischen Studienabschlüssen: Nachweis des von der Hochschule verwendeten Notensystems
    Sprachkenntnisse:
  • Nachweis über Kenntnisse in mindestens einer südosteuropäischen Sprache auf Niveau A2 gem. Europäischer Referenzrahmen (Details s.o. unter "Zugangsvoraussetzungen)
  • ausländische Bewerber/-innen müssen einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse anhand DSH-2 oder eines Äquivalents einreichen
    Zusätzliche Bewerbungsunterlagen für internationale Studenten
  • APS-Zertifikat (im Original): Bei Hochschulabschlüssen aus der Mongolei, Vietnam oder aus der VR China.
  • Nachweis über Hochschulaufnahmeprüfung: Iran (seit 2011keine Hochschulaufnahmeprüfung, dafür Nachweis eines voruniversitären Jahr), Republik Korea/Südkorea (Scholastic Ability Test)

Studienordnung
Modulkatalog und Musterstudienplan


Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Studium und dem Bewerbungsverfahren:

Master-Service-Zentrum


Ansprechpartner für fachspezifische Fragen:

Prof. Dr. Thede Kahl
Institut für Slawistik und Kaukasusstudien
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena

E-Mail: thede.kahl[at]uni-jena.de
Te.:l +49 3641 944725


URL: http://www.slawkauk.uni-jena.de/Studium/Master.html und www.histinst.uni-jena.de/Studium/Master/S%C3%BCdosteuropastudien.html