M.A. Slawische Sprachen, Literaturen und Kulturen


Anbietende Fakultät: Philosophische Fakultät

Anbietendes Institut: Institut für Slawistik und Kaukasusstudien (Bereich Slawistik)

Ausrichtung: forschungsorientiert

Unterrichtssprache: Deutsch

Immatrikulation: zum Sommer- und Wintersemester möglich


Bewerbungszeitraum für deutsche und internationale Bewerber/-innen:

1. Dezember bis 15. Januar (Studienbeginn zum Sommersemester)
1. April bis 15. Juli (Studienbeginn zum Wintersemester)


Baut auf die folgenden grundständigen Studiengänge auf: Slawistik bzw. je nach angestrebter Profilbildung mindestens ein einschlägiges Ergänzungsfach (z.B. Südosteuropastudien, Geschichte, Politikwissenschaft, Kulturmanagement oder Kaukasiologie)

Kurzbeschreibung der Inhalte: Den Studiengang Slawische Sprachen, Literaturen und Kulturen kann man in drei Profilen studieren:

  • Slawistik - Schwerpunkt Ost
  • Slawistik - Schwerpunkt Süd
  • Kulturstudien Osteuropas.

Der Studiengang mit dem Profil Slawistik - Schwerpunkt Ost hat zum Ziel, vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Sprache, Literatur und Kultur Russlands sowie der jeweiligen slawischen Länder in ihren historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen zu vertiefen. Russisch gehört als primärer Bereich zum Grundbestand des Programms. Darüber hinaus sind Spezialisierungen in den Bereichen Polnisch/Tschechisch (sekundär) und Bulgarisch bzw. Serbisch/Kroatisch (sekundär) möglich.

Ziel des Studiengangs mit dem Profil Slawistik - Schwerpunkt Süd ist der Erwerb fundierter Kenntnisse der Literaturen, Sprachen und Kulturen der Südslawen in ihren historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen (fokussiert auf Serben, Montenegriner, Kroaten, Bosnier und Bulgaren), unter Berücksichtigung ihrer vielfachen literarischen, sprachlichen und kulturellen Wechselbeziehungen mit anderen Ethnien auf der Balkanhalbinsel. Durch das Studium sollen Fähigkeiten zu wissenschaftlicher Arbeit, zu komparatistischen und interdisziplinären Herangehensweisen und die Anwendung dieser Fähigkeiten auf Themen und Fragestellungen des Faches erworben werden. Ein besonderer Akzent wird auf kulturwissenschaftliche Fragestellungen gelegt. Russisch gehört als sekundärer Bereich zum Grundbestand des Programms.

Das Profil Kulturstudien Osteuropas vermittelt vertiefte fachwissenschaftliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Methoden im Umgang mit slawischer Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaft sowie mit der Geschichte des osteuropäischen Raumes. Zur weiteren sprachlichen Spezialisierung stehen neben Russisch als Hauptsprache Polnisch, Tschechisch und Georgisch zur Wahl.

In einem breit angelegten Wahlpflichtbereich können die Studierenden weitere Kenntnisse aus den Bereichen Politikwissenschaft, Kulturmanagement, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Kaukasiologie und Russisches Recht erwerben.

Berufliche Perspektiven: Die Absolventen des Masterstudiengangs können sich um eine weitere wissenschaftliche Qualifikation (Promotion) bemühen oder eine Tätigkeit insbesondere in den Bereichen Medien (Verlagswesen, Printmedien, Rundfunk, Fernsehen), Dokumentation (Museen, Bibliotheken, Archive), Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit, in international tätigen Unternehmen, in überstaatlichen, einzelstaatlichen bzw. nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen sowie im Tourismus ausüben.

Zugangsvoraussetzungen: Die Abschlussnote des Bachelorstudiums sollte mindestens "gut" sein.

Sprachvoraussetzungen für das Studium im Profil Slawistik - Schwerpunkt Ost sind Kenntnisse im Russischen auf dem Niveau B1 gemäß des Europäischen Referenzrahmens und/oder auf dem Niveau A2 einer zweiten slawischen Sprache.

Sprachvoraussetzungen für das Studium im Profil Slawistik - Schwerpunkt Süd sind Kenntnisse in mindestens einer südslawischen Sprache auf dem Niveau A2/B1 gemäß des Europäischen Referenzrahmens und/oder auf dem Niveau B2 einer zweiten slawischen Sprache

Sprachvoraussetzungen für das Studium im Profil Kulturstudien Osteuropas sind Lesekenntnisse in mindestens einer der vertretenen Sprachen (Russisch, Polnisch, Tschechisch, Georgisch).

Bewerbung nichtdeutscher Muttersprache benötigen DSH-2 oder TestDaF 4x4.

Notwendige Bewerbungsunterlagen (über den konventionellen Postweg zu schicken)

  • unterschriebener Antrag auf Zulassung zum Masterstudium (wird am Ende der Online-Bewerbung generiert)

Notwendige Bewerbungsunterlagen (als PDF über das Online-Bewerbungsportal hochzuladen)

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung
  • Zeugnis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (sofern zum Bewerbungszeitpunkt bereits vorhanden)
  • detaillierte Notenübersicht des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mit Angabe einer Durchschnittsnote
  • ggf. Nachweise über bisherige relevante Berufs- und Praxistätigkeiten
  • bei ausländischen Studienabschlüssen: Nachweis des von der Hochschule verwendeten Notensystems
    Sprachkenntnisse:
  • weitere Fremdsprachen-Nachweise (Details s.o. unter "Zugangsvoraussetzungen")
  • ausländische Bewerber/-innen müssen einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse anhand DSH-2 oder eines Äquivalents einreichen
    Zusätzliche Bewerbungsunterlagen für internationale Studenten
  • APS-Zertifikat (im Original): Bei Hochschulabschlüssen aus der Mongolei, Vietnam oder aus der VR China.
  • Nachweis über Hochschulaufnahmeprüfung: Iran (seit 2011keine Hochschulaufnahmeprüfung, dafür Nachweis eines voruniversitären Jahr), Republik Korea/Südkorea (Scholastic Ability Test)

Studienordnung
Modulkatalog und Musterstudienplan


Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Studium und dem Bewerbungsverfahren:

Master-Service-Zentrum


Ansprechpartnerin für fachspezifische Fragen:

Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena
E-Mail: inst-slaw-kauk[at]uni-jena.de
Tel.: +49 3641 944700

Studienfachberater

Prof. Dr. Jirina van Leeuwen-Turnovcová
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena
E-Mail: jirina.v.lee[at]uni-jena.de
Tel.: +49 3641 944720

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