M.A. Interdisziplinäre Polen-Studien


Anbietende Universitäten: Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena und Martin-Luther-Universität (MLU) Halle

Anbietende Fakultäten: Philosophische Fakultät (FSU Jena)

Anbietende Institute: Historisches Institut, Institut für Politikwissenschaft, Institut für Slawistik, Institut für Soziologie (FSU Jena)

Ausrichtung: forschungsorientiert

Unterrichtssprache: Deutsch

Immatrikulation: nur zum Wintersemester möglich

Bewerbungszeitraum für deutsche Bewerber/-innen:

1. April bis 15. September

Bewerbungszeitraum für internationale Bewerber/-innen:

1. April bis 15. Juli

Baut auf die folgenden grundständigen Studiengänge auf:
Geschichte, Politikwissenschaft, Slawistik, Soziologie oder ein Studium mit starkem Schwerpunkt in einem dieser Fächer (oder benachbarte geistes- bzw. sozialwissenschaftliche Fächer).

Kurzbeschreibung der Inhalte: Das Studium vermittelt im Sinne moderner area studies regionalspezifische Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu Polen und verbindet diese mit einem fachwissenschaftlichen Schwerpunktstudium, das wahlweise im Bereich Geschichte, Politikwissenschaft, Slawistik oder Soziologie absolviert werden kann. Ziel des Masterstudiengangs "Interdisziplinäre Polen-Studien" ist es, die Studierenden in der gewählten Schwerpunktdisziplin zur eigenständigen Erfassung und Lösung fachwissenschaftlicher Fragen in interdisziplinärer Perspektive zu befähigen und diese im Rahmen regionalwissenschaftlicher, polenkundlicher Kenntnisse vertieft zu verfolgen.

Besonderheiten: Der Masterstudiengang ist ein gemeinsames Projekt der FSU Jena und der MLU Halle. Die jeweiligen Modulangebote ergänzen sich im Rahmen des Studiengangs.  Den Studierenden werden aktive und passive Grundkenntnisse der polnischen Sprache vermittelt, bereits vorhandene Sprachkenntnisse werden weiter vertieft. Bestandteil des Studiums ist ein Auslandssemester in Polen sowie ein Praktikum, welches in Polen oder in einer einschlägigen deutschen oder europäischen Einrichtung absolviert werden kann.

Berufliche Perspektiven: Die Anwendung der im Masterstudiengang "Interdisziplinäre Polen-Studien" erworbenen Methoden, Fähigkeiten und Kenntnisse eröffnet den Absolventen  je nach gewählter Schwerpunktdisziplin neben der Möglichkeit einer weiteren Qualifizierung im Wissenschaftssystem (Promotion) ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern in den Bereichen Medien und Publizistik, Parteien und Verbände, Dokumentation (Museen, Bibliotheken, Archive), zivilgesellschaftliche, kirchlich-religiöse, entwicklungspolitische und internationale Organisationen, öffentliche Verwaltungen, Politikberatung, politische Bildung sowie in Unternehmen der freien Wirtschaft.

Zugangsvoraussetzungen: Die Abschlussnote des Hochschulstudiums mit berufsqualifizierendem Abschluss sollte mindestens  2,5  sein. Erforderlich sind ausreichende Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache entsprechend der Niveaustufe B2 des Europäischen Referenzrahmens. Voraussetzung für das Studium im Schwerpunktbereich Slawistik sind aufgrund der sprachorientierten Spezialisierung Kenntnisse in Russisch, Serbisch/Kroatisch oder Bulgarisch entsprechend der Niveaustufe  B1.  Außerdem sind ausreichende Englischkenntnisse nachzuweisen auf dem Niveau B1 gem. GERR oder ausweislich des Abiturzeugnisses (Unterricht i.d. Klassen 5-10 oder 7-12 jeweils ohne Abiturprüfung oder Unterricht i.d. Klassen 9-12 mit Abiturprüfung) zu belegen. Die Nachweispflicht entfällt für Bewerber die ihre Hochschulzugangsberechtigung oder ihren letzten Hochschulabschluss in englischer Sprache erworben haben oder einen einjährigen Aufenthalt im englischsprachigen Ausland absolviert haben.

Voraussetzung für das Studium im Schwerpunktbereich Soziologie sind im vorangegangenen Studium erbrachte Prüfungsleistungen in den Methoden der empirischen Sozialforschung im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten.

Notwendige Bewerbungsunterlagen (über den konventionellen Postweg zu schicken)

  • unterschriebener Antrag auf Zulassung zum Masterstudium (wird am Ende der Online-Bewerbung generiert)

Notwendige Bewerbungsunterlagen (als PDF über das Online-Bewerbungsportal hochzuladen)

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung
  • Zeugnis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses (sofern zum Bewerbungszeitpunkt bereits vorhanden)
  • detaillierte Notenübersicht des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mit mind. 140 ECTs sowie der Angabe einer Durchschnittsnote
  • bei ausländischen Studienabschlüssen: Nachweis des von der Hochschule verwendeten Notensystems
  • ggf. Nachweise über bisherige relevante Berufs- und Praxistätigkeiten
    Sprachnachweise:
  • ausländische Bewerber/-innen müssen einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse anhand DSH-2 oder eines Äquivalents einreichen
  • Nachweis über Englischkenntnisse auf dem Niveau B1 gemäß Europäischer Referenzrahmen (s.o. unter "Zulassungsvoraussetzungen")
  • Nur im Schwerpunkt Slawistik: Nachweis über Kenntnisse auf dem Niveau B1 gemäß ERR in Russisch, Serbisch/Kroatisch oder Bulgarisch (Nachweis kann bis spätestens zum 3. Fachsemester nachgereicht werden)
    Zusätzliche Bewerbungsunterlagen für internationale Studenten:
  • APS-Zertifikat (im Original): Bei Hochschulabschlüssen aus der Mongolei, Vietnam oder aus der VR China.
  • Nachweis über Hochschulaufnahmeprüfung: Iran (seit 2011keine Hochschulaufnahmeprüfung, dafür Nachweis eines voruniversitären Jahr), Republik Korea/Südkorea (Scholastic Ability Test)

Studienordnung
Informationen zum Modulangebot


Ansprechpartner für allgemeine Fragen zum Studium und dem Bewerbungsverfahren:

Master-Service-Zentrum

Ansprechpartner für fachspezifische Fragen:

PD Dr. Vladislava Warditz
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Vertretung der Aleksander-Brückner-Professur für Slawische Sprachwissenschaft
JenTower, Leutragraben 1
8. Etage, Zi. 08S05

E-Mail: warditz[at]uni-jena.de
Tel.: +49 3641 944875
Fax: +49 3641 944702

Projektkoordinator:

Christoph Maisch, M.A. (Elternzeitvertretung)
E-Mail: christoph.maisch[at]uni.jena.de

URL: www.aleksander-brueckner-zentrum.org